Krimilesung in der Fürstenfeldbrucker Aumühle

© Elisabeth Lang

Neulich war Marie Reiners mit ihrem Romandebut „Frauen, die Bärbel heißen“ zu einer Krimilesung in der Fürstenfeldbrucker Aumühle. Sie las im Rahmen des Krimifestivals München im ausverkauften Veranstaltungssaal der Stadtbibliothek.

Marie Reiners hat sich mit Drehbüchern, beispielsweise für „Die Rosenheim-Cops“, insbesondere aber mit der Entwicklung der Krimiserie „Mord mit Aussicht“, einen Namen gemacht.

Da ich schon seit geraumer Zeit ein großer Fan von Hörbüchern bin, hatte ich mir zuvor die Hörbuchfassung des Krimis angehört. Denn schließlich wollte ich ja nicht unvorbereitet in die Veranstaltung gehen.
Katja Riemann spricht das Hörbuch exzellent. Umso mehr war ich gespannt darauf, wie sich der Text nun von der Autorin selbst vorgetragen anhören würde.
Die Hoffnung auf einen kurzweiligen, unterhaltsamen Abend wurde nicht enttäuscht. Marie Reiners kann ihre Texte hervorragend lesen – eine Kunst, die nicht jeder Autor beherrscht.

Die Autorin im „Kreuzverhör“

Doch bevor sie mit ihrer Lesung loslegen konnte, wurde sie von Sabine Thomas, selbst Krimiautorin und Veranstalterin des Krimifestival München, ins „Kreuzverhör“ genommen.
So wollte sie von Reiners unter anderem wissen, wie es denn um die Gemeinsamkeiten zwischen ihr und ihrer Krimiheldin bestellt sei. Diese beschränken sich nach Auskunft der Autorin darauf, dass sie beide Einzelkinder sind und einen Hund besitzen. Zudem verriet sie, dass sich so mancher Einfall beim Gassigehen ergäbe. Beispielsweise die Idee mit dem perfekten Hundestöckchen, das Romanheldin Bärbel im Auge eines ermordeten Radfahrers entdeckte: Die Vorlage dafür fand Marie Reiners beim Spazierengehen in den Hinterlassenschaften eines Wildschweins.

Reiners trug die ersten Kapitel ihres Romans vor und beendete ihre Lesung an einer bestens dafür geeigneten Stelle, einem echten „Cliffhanger“. Logisch, dass die ZuhörerInnen nun wissen wollen, wie es weitergeht!
Nach ihrer humorvollen Darbietung beantwortete sie noch bereitwillig die Fragen des überwiegend weiblichen Publikums.

Nicht die erste Krimilesung in der Fürstenfeldbrucker Aumühle

Mit dieser Lesung setzt die Fürstenfeldbrucker Stadtbibliothek die Tradition fort, sich als Kooperationspartner am Krimifestival München zu beteiligen. Auch Größen aus der Münchner Krimiszene, wie etwa Friedrich Ani, waren schon zu Gast.
Und auch sonst lädt die Brucker Stadtbibliothek immer wieder zu Autorenlesungen. Deshalb darf man schon gespannt darauf sein, wer uns im Laufe des Jahres in der Fürstenfeldbrucker Aumühle noch alles besuchen wird.

In Fürstenfeldbruck zu beziehen über:
• Klosterladen Fürstenfeld
Buchhandlung Lichtblick
Treffpunkt Wagner
Weltbild Fürstenfeldbruck
• Wortraum Wohnen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.