Alle Jahre im April: Das Dozentenfrühstück der vhs-ffb

© Sophie Reinschmiedt
Vor fünf Jahren hat Silvia Reinschmiedt die Leitung der vhs-ffb übernommen. Seit ein paar Jahren lädt sie im April alle Dozenten zu einem Frühstück an den vhs-Standort am Niederbronnerweg ein. Es hat sich inzwischen als fester Bestandteil im Jahr der Fürstenfeldbrucker Volkshochschule etabliert.

Den Samstagvormittag im April, an dem das Dozentenfrühstück an der vhs-ffb stattfindet, versuche ich mir immer freizuhalten. Denn es ist schön, in einer ungezwungenen Runde mit anderen DozentInnen zu frühstücken und zu plaudern. Zwar bin ich mit meiner lieben Kollegin Franziska, mit der zusammen ich in Deutsch-Integrationskursen unterrichte, in regem Kontakt. Den anderen aber begegne ich im Alltag nur selten. Manche von  ihnen sehe ich auf dem Weg zum Kurs und es bleibt Zeit für einen kurzen, freundlichen Gruß. Ein paar meiner Deutsch-Kolleginnen treffe ich regelmäßig am Kopierer, von anderen KollegInnen kenne ich gerade einmal die Namen, von den meisten nicht einmal das. Kein Wunder, denn wir sind ziemlich viele! Da hilft das Dozentenfrühstück, gegenzusteuern.

Mehr als 180 Dozenten an der vhs-ffb

So erfuhren wir von Frau Reinschmiedt in ihrer kurzen Ansprache, dass wir inzwischen über 180 DozentInnen an der vhs-ffb sind! Die Zahl spiegelt die Breite des Bildungsangebots. Da ist es natürlich interessant, mit Leitern anderer Kurse ins Gespräch zu kommen und so auch Impulse für die eigene Freizeitgestaltung und für eigene Weiterbildungsmöglichkeiten zu erhalten. Weil mich schon seit vielen Jahren Glas fasziniert, möchte ich beispielsweise gern bei Monika Vongehr einen Workshop zum Gestalten von Glasschmuck belegen. Oder schaffe ich es zeitlich, eines der psychologischen Themen z. B. von Carolin Danke angehen? Und wenn ich vom leckeren Buffet nasche, nehme ich mir jedes Mal vor, bei einer der hervorragenden KöchInnen einen Kochkurs zu belegen. Besonders witzig fand ich dieses Jahr übrigens das gigantische Laugenkrokodil. – Es hat lange gedauert, bis sich jemand getraut hat, es anzuschneiden.
Umgekehrt freute es mich natürlich auch, anderen von meinem Kalenderprojekt für 2019  zu erzählen. Schön, dass die sich für weitere Frauen aus dem Landkreis und die zum Kalender geplante Lesung interessieren!

Eine langstielige gelbe Rose als festes Ritual

Kaum hat man sich durch all die Köstlichkeiten gefuttert und mit ein paar Leuten unterhalten, ist es schon Zeit für einen festen Bestandteil des Dozentenfrühstücks: das Gruppenfoto mit Rose.
Ich habe eben nachgeschaut: Inzwischen habe ich schon vier Reagenzglas-Blumenvasen zu Hause. In denen bekommen wir –  hier macht sich Silvia Reinschmieds Sinn fürs Praktische bemerkbar  – alljährlich eine gelbe, langstielige Rose überreicht. Also muss es schon das vierte Dozentenfrühstück gewesen sein. Ich hoffe, dass es noch viele werden.

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